IDEENREICHINSPIRIERENDINNOVATIV

1959 bin ich in Ginsheim am Rhein geboren und in Rüsselsheim, einer in den 60er und 70er Jahren blühenden multi-kulturellen Stadt, als älteste von drei Schwestern glücklich aufgewachsen. Meine Hochschulausbildung zur Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung, das sich an die Geburt meiner Tochter 1982 und einer einjährigen Weltreise anschloß, mündete 1988 an der Universität Mainz in eine Diplom-Arbeit zur Didaktik-Analyse von Entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Feministischer Frauenbildung.

Die Freude am Umgang mit Menschen und am Lernen, die mich zum Studium der Erziehungswissenschaft und sehr schnell zur Erwachsenenbildung geführt hatte, hat mittlerweile ihren Niederschlag in verschiedensten Zusatzqualifikationen gefunden, die sich alle mit meinem Kernthema Psychodynamik in Gruppen, Organisationen und der persönlichen Entwicklung beschäftigen. Mit diesem Themenspektrum bin ich seit 1988 in der Erwachsenenbildung und Weiterbildungsbranche tätig.

STUDIUM und BERUFSERFAHRUNGEN

1982 – 1988 Studium Erziehungswissenschaft/Erwachsenenbildung (inkl. Soziologie, Psychologie, Philosophie) Universität Mainz

seit 1994 selbständige Tätigkeit – Organisationsberaterin, Supervisorin, Coach und Bildungsreferentin

2019 – 2020 Leiterin der Evangelischen Familienbildung im Dekanat Wiesbaden
2002 – 2010 Pädagogische Mitarbeiterin, Kreisvolkshochschule Groß-Gerau
1999 – 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Frankfurt/M. u. Bonn
1997 – 1999 Projektmitarbeiterin, Institut für Kinder- und Jugendhilfe Mainz
1994 – 1997 selbständige Tätigkeit als Bildungsreferentin und Supervisorin
1990 – 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Mainz und Universitätsklinik Mainz
1988 – 1989 Redaktionshospitanz Kultur und Bildung, ZDF Mainz

FORTBILDUNGEN UND QUALIFIKATIONEN

Meine weiteren Kompetenzen basieren auf Fortbildungen in unterschiedlichen Ansätzen:

  • Psychodynamische Organisationsentwicklung, EPOC (European Psychodynamic Organization for Consulting), Frankfurt
  • Gruppenanalytische Organisationsentwickung und Supervision, Institut für Gruppenanalyse Heidelberg
  • Gruppendynamik in Organisationen, Projekten und Initiativen der Neuen Sozialen Bewegung, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt*
  • Gestalttherapie (Pearls) und Personenzentrierte Gesprächsführung und Beratung (Rogers), Weiterbildung Universität Mainz
  • Marte-Meo-Parctionerin, Marte-Meo-International Maria Aarts, Eindhoven
  • Resesign your life, Dr. Joe Dispenza, Younity, Muttenz/Schweiz
  • Innovation und Management, Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation
  • Projektmanagement, Kuratorium der Deutschen Wirtschaft

Meiner Affinität zu kreativem Ausdruck – Tanz-, Theater- und Körperarbeit sowie kreatives Schreiben – gehe ich in zahlreichen Weiterbildungen nach. Mein Feingefühl für Zwischentöne, mit dem ich achtsam und wertschätzend die Entwicklungs- und Veränderungsprozesse begleite, verfeinere ich durch stetigen Besuch von Fortbildungen, die einen hohen Anteil an Selbstreflexion haben.

BERUFLICHER ERFAHRUNGSHINTERGRUND

In verschiedensten Aufgabenfeldern habe ich in unterschiedlichen Rollen agiert, die stets das gemeinsame Ziel hatten: Lern- und Veränderungsprozesse von Erwachsenen, Gruppen und Organisationen in Gang zu setzen und deren Umsetzung zu unterstützen. Als Erwachsenenbildnerin bin ich schon immer von den Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens überzeugt. Was die heutige Gehirnforschung wunderbar belegt, ist die Basis meiner Arbeit. Eine weitere Grundüberzeugung ist die, dass Erwachsene ihre vielfältigen Lebens- und Lernerfahrungen mitbringen, die eine Bereicherung sind und in den Entwicklungsprozess aktiv eingebunden werden. Daher lautet mein Motto: Entwicklung im Dialog. Ein Miteinander der Veränderung auf Augenhöhe.

  • Organisationsentwicklerin
  • Bildungsplanerin und -managerin
  • Moderatorin von Gruppenprozessen
  • Supervisorin und Coach
  • Bildungsreferentin
  • Wissenschaftliche Begleiterin und Evaluatorin

PROFESSIONALITÄTS- UND QUALITÄTSENTWICKLUNG

Mein Anliegen ist es, Ihnen Beratung und Bildung auf höchstem Niveau zu bieten. Daher überprüfe ich die Qualität meiner Arbeit stetig und entwickele sie zeitgemäß weiter. Durch Supervision, Fortbildungen, Literaturstudium, den Besuch von Fachtagungen und -veranstaltungen und den Diskurs mit Kolleg/innen beziehe ich neue Impulse und erhalte Rückmeldungen für Verbesserungen. Meine Neugier und Wissbegierde sind für mich der Antrieb mit dem ich mein Fachwissen kontinuierlich auf dem neuesten Stand halte.

Zur Sicherstellung und permanenten Weiterentwicklung der Qualität meiner Angebote und meiner Kompetenzen wende ich ein Qualitätsmanagementsystem an, das auf einer Verknüpfung der QM-Modelle EFQM und LQW3.

Qualität ist ein Versprechen!

Welche Verheißung vermuten Sie hinter einem Qualitätsversprechen? Ich erhoffe mir bei einem solchen Versprechen immer eine hohe Professionalität! “Diejenigen, die da jetzt sprechen und handeln, sind Meister*innen Ihres Metiers!” denke ich. Mein zweiter Gedanke? “Ich kann mich entspannt zurücklehnen und weiß, was jetzt kommt ist gut durchdaht…von A-Z für mich gemacht.”

Seit ich 1994 begonnen habe, mich mit Qualitätsentwicklung in der Fort- und Weiterbildung zu beschäftigen, habe ich eins gelernt: zur Qualität in der Arbeit mit Menschen gehören immer zwei Seiten. Diejenigen, die ein Angebot machen und vorausahnen, was gebraucht wird…und diejenigen, die ein Anliegen haben, die etwas entwickeln und verändern, etwas lernen wollen. Und…sie nehmen nur das, was ihnen schmeckt. Manchmal kann das ein kleiner Impuls sein, der eine ganze Welt verändert und manchmal bewegt sich einfach nichts. Wenn der Nährboden nicht vorhanden ist, wenn die Blockaden zu groß sind, bleibt alles beim Alten. Und genau das ist meine Spezialität geworden! Abwehr und Widerstand zu knacken, diesen tiefen Wunsch habe ich aus meinen zweijährigen wissenschaftlichen Organisationsentwicklungsprojekt an der Uniklinik Mainz mitgenommen. Bis heute finde ich es äußerst spannend, wenn NICHTS mehr geht. Wenn andere aufgeben, laufe ich zu Hochtouren auf.

Einen weiteren Schub erhielt ich 1999. Damals arbeitete ich gemeinsam mit Kolleg*innen an einem bundesweitern Instutit in einem Praxisforschungsprojekt zur Qualitätsentwicklung in der Erwachsenenbildung. Da begegnete sie mir, die faszinierende Erkenntnis “fifty/fifty”. In der Arbeit mit Menschen haben wir immer nur 50% in der Hand! 50% was bedeutet das? Es heißt für mich, ich habe 50% des Entwicklungsprozesses in der Hand…meine Vorbereitung, mein Input, meine Impulse, meine Fähigkeit, Menschen auf ihrem Weg zu führen, das…und auch NUR das, liegen in meiner Hand. Die anderen 50% des Erfolgs liegen bei Ihnen. Wie erleichternd! Wir entwickeln Ihr Ergebnis gemeinsam.

Genau das ist mein Ideal: einen Dialog zu führen mit Ihnen. Ihre Erfahrungen möchte ich einbinden, Sie möchte ich ernst nehmen mit dem, was Sie bereits können und wissen. Genau das können Sie von mir erwarten, dass ich einen Raum eröffne in dem wir uns gegenseitig inspirieren. GEMEINSAM erschaffen wir etwas Neues, etwas Drittes. Das ist für mich gute Qualität! Genau das, kann ich Ihnen auch garantieren. Ich bin 180%ig konzeptionell vorbereitet und wenn ich Ihnen begegne, lasse ich alles los. Ich höre auf meine Intution und lasse dann alles einfließen, was ich vorbereitet, was ich gelernt und bisher an Erfahrungen gemacht habe. Prozessorientierung nennen wir das in der Fachsprache. Mehr als 30-Jahre Berufserfahrung, geronnene Lebensererfahrung, pflegte ein ehemaliger Chef so schön zu sagen, fließen in meine Arbeit ein. Und da die Zwillinge “Wissbegier und Neugier” meine besten Schwestern sind, lerne ich stets Neues dazu, gehe auf Tagungen, lese Fachliteratur, lasse mich supervidieren und coachen. Lernen und (Selbst-)Entwicklung ist neben meinem Talent auch meine größte Antriebskraft. Davon dürfen Sie schürfen in meinem Mentoring, in meiner Beratung, in der Begegnung mit mir.

Veröffentlichungen

2015 Coaching Pendelbewegung zwischen Ich und Du, Zeitschrift Coach!n, Nr. 03/2015

2002-2010 Div. Artikel in der regionalen Presse des Kreises Groß-Gerau und Darmstadt zu Themen der Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung, Weiterbildungsberatung, Frauenbildung und Ehrenamtlichem Engagement

2002 „Qualität aus der Innenperspektive einer Organisation entwickeln: Funktion und Qualifizierung von Qualitätsentwickler/innen” in: DIE-Zeitschrift 02/2002

2002 „Personalentwicklung als strukturierendes Element: Qualitätsentwickler/in – eine neue Rolle gewinnt Profil” in: Infobrief des DIE, Bonn 01/2002

2001 „Qualitäts konkret: DIE entwickelt integratives Qualifizierungskonzept zur Personalentwicklung” mit Christine Schumann in: DIEZ-Zeitschrift 04/2001

2000 “Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement in Familienbildungsstätten” Hessen, Broschüre der AHF – Allgemeiner Hessische Familienbildungssstätten

1994 “Studienbeginn in und nach der Familienphase”, Pädagogisches Institut der Universität Mainz

1992 Die Frauenpolitik der EG und die Frauen Europas” European Community Studies, Erasmus-Programm, Universität Mainz

1990 Community Education – ein pädagogischer Beitrag zur europäischen Integration” European Community Studies, Erasmus-Programm, Universität Mainz

„Management ist die schöpferischste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen.”* (McNamara)